Abend, nach so allerlei "Reeingineering-Massnahmen" ist mir seit ein paar Tagen klar, warum das FZ nichtmals ein paar Meter gelaufen ist: Der Motorregler (Ing. Horst Becker) hat so niemals funktioniert. Nach Rückspracher mit Hersteller: Einsenden zur Kontrolle/Reparatur.
Nun denn, mal einen LRP digital testweise eingebaut: Klappt mit dem GT500/8 auch, obwohl ausserhalb der Spezifikation betrieben. (Ich wollte das Ding einfach endlich mal fahren :-)) )
Mittels ein paar "Boschstreifen" hab ich ad interim, bis die Teile, wie von Alex beschrieben da sind, weitere Versuche angestellt.
Akkuschrauber-Motor mit Planetengetriebe: zu langsam, wie erwartet, bisschen schwach. Mit einem WDC 3-Gang Allrad kombiniert, direkt auf der Vorgelegewelle angetrieben: Zwar langsam, aber meinen 1.7 Tonnen Wrangler hab ich locker in der TG weggezogen.
MFA mit verschiedenen Getrieben: 1:148 hab ich einen fast vollen 10 T MB 1017 NG eben, auf Teer, abgeschleppt.
Das von einigen totgesagte Zwischengetriebe mit den Sechskant-Mitnehmern hat es schadlos überstanden.
Soweit dazu, nun warte ich trotzdem auf den Motor und Regler.
Ich denke, dass wird mit dem Axi Brushless gut funktionieren...ausser dass dann die Untersetzung eventuell doch etwas gering ist....
Immerhin habe ich in meinem SX noch ein Zweiganggetriebe drin, ( 1:1 -2:1 ) und noch die Aussenplanetenachsen. Wilsst Du den Axi direkt am Reduktionsgetriebe anbauen? Eventuell wäre da dann doch noch ein am Motor angeflanschtes Getriebe sinnvoll, da die Brushless sich nicht ganz so niedrig runterregeln lassen wie normale Bürstenmotoren. Die Jungs von Lipoly beraten Dich sicher gerne...nur so am Rande bemerkt.
die Motorwahl ist ja schon getroffen, und das Zwischengetriebe hat seinen Härtetest bestanden. Sehr schön. Statt nun aber noch ein Getriebe vor die Achsen zu setzen, und damit die Kardanwelle und das Diff. noch stärker zu belasten (der Brushless könnte das kleine Kegelrad in der Achse killen, respektive die Welle aus dem Gehäuse brechen), würde ich die Umrüstung auf Außenplaneten anpeilen. So wird das größte Drehmoment da aufgebaut, wo es gebraucht wird, an den Rädern. Sprich mit Veroma, die benötigten Teile kann man dir bestimmt einzeln verkaufen. Die Achsgehäuse kürzen, Wellen anpassen kannst Du ja selber. Der Brushless dreht rechnerisch ca. 5500 Rpm, mit I-ges 25:1 bis 40:1 dürfte man gut klarkommen.
Gruß, Sven
wo eine Lösung ist, muss ein passendes Problem zu finden sein....
Jupp, nur vor die Aussenplanetenachsen hat der liebe Gott die Kohle gesetzt. Braucht es evtl. gar nicht, da die Hälfte vom Akkuschrauber-Planetensatz (12V Hanseatic, Metall) in die Felgen mit eigenem Adapter rein passen würde.
Was mich im Moment bewegt, ist das Thema Batterie. Dabei war ein ganzer Satz 4xPanasonic PB, 6.5 AH/20A. Ginge ich rein rechnerisch, vielleicht hab ich da ja auch falsch gerechnet, auf den Brushless los, klappt das hinten und vorne nicht. Nu steh ich da und singe....
im Bezug auf den Motor gibt es einen neuen Versuch. Einige nähere Verwandte und Bekannte sind dem Golfsport "verfallen". Zum Einsatz kommen dort u.a. 3-rädrige, kleine Elektrobuggys. Meist geht nach einiger Zeit alles andere, nur nicht der Motor, kaputt (oder es muss halt das neueste Modell her...). Die Motoren landen dann meist bei mir. Die neuesten Motoren sind, im Gegensatz zu den älteren Varianten, recht klein geworden. Alle diese Motoren zeichnen sich durch niedrigen Verbrauch (muss ja über 18 Löcher mir dem ganzen Gepäck funktionieren, Anhgaben schwanken zwischen 20-50 Kgs bei den Herstellern) aus, sind dennoch kraftvoll und drehen langsam. Lärm dürfen sie gar keinen machen, kommt auf dem Golfplatz nicht so gut an. Heute hab ich bei einem lokalen Händler angefragt, ob man diese Motoren aus der "Schrottkiste" beziehen könnte, das ginge. Neue Motoren sind aber auch nicht teuer. Hersteller-Angaben und Spezifikationen bekomme ich morgen. Getestet hab ich es mit einem meiner Motore, der ist aber noch ein wenig gross, ca. 10 cm Durchmesser. Standard Regler, preislich obere Schublade, klappt ganz wunderbar. Man hört nur das 16 Khz Pfeiffen vom Regler bei sehr langsamen Drehzahlen.
Thema
Zwischengetriebe: das wird wohl ein neues Gehäuse/Abtriebswelle bekommen, der Rest wird recycled Kardanwelle: Sven, wie verhinderst Du das "Auseinanderrutschen", nur durch Anschlag an der Achse/Getriebe? Conrad Diesel Sound Modul: weiss jemand, wie man da einen Lautstärkeregler dran bekommt?
ich habe ja nur eine Antriebsachse, also keine Pendelei. Ich habe die Abflachungen in der Länge so bemessen, daß eingefedert (Welle ganz kurz) die beiden Stirnflächen der Wellenhälften 0,5mm "Luft" zueinander haben, ausgefedert (Welle ganz lang) noch jeweils 50% der Flächen aufeinander liegen. Durch das übergeschobene Rohr, was ja die Länge der zusammengeschobenen Kardanwelle hat, wird alles verdeckt, nichts fällt auseinander und, ganz wichtig, die Halbmonde können nicht abscheren. Rohr/Welle sind eine H7 g6 Passung. Die Wellenhälften sind aus 10mm Silberstahl. Nebeneffekt: kein Umkehrspiel.
Gruß, Sven
wo eine Lösung ist, muss ein passendes Problem zu finden sein....
Nachfrage, da ich es noch nicht so ganz verstanden habe:
Das "Kupferrohr" geht doch den Weg des geringsten Widerstandes. Bei Motor aus rutscht es nach unten, bis irgendetwas den Weg begrenzt. Bei Motor an dreht es sich mit der Kardanwelle. Position ist abhängig vom Oberfächen-Reibeverhalten. Läuft bei Auslenkung evtl nach oben.
Egal wie nun, was begrenzt oder definiert die Position des Rohres ?
am Block, wo Lautsprecher und Versorgungsakkus angeschlossen werden, befindet sich ein Drehko.
Lautstärkeregler zunächst in Mittelstellung bringen. Sende- und Empfangsanlage anschließen. Die einzelnen Geräusche aktivieren und testen. Die Gesamtlautstärke über den Regler einstellen. Nicht verzerren lassen. Viel Spaß.
das Rohr ist genau so lang wie die Kardanwelle in ganz zusammengeschobenem Zustand. Theoretisch würde es nun immer nach unten zum unteren Kardangelenk rutschen, aber nicht weiter, da AD Rohr = AD Kardangelenk. Die Trennung der Welle muss natürlich relativ genau in ihrer Mitte sein. Ich habe das Rohr und die Welle mit zähem Fett eingerieben. Das hemmt so stark, daß das Rohr immer an der Position bleibt, wo ich es von Hand hingeschoben habe. Nach einigen Jahren Betrieb kann ich keinerlei Abnutzung an den Teilen feststellen. Selbst das Fett ist noch ganz sauber. Wenn Du die Position des Rohres fixiert haben möchtest, kannst es ja einfach an einer Wellenhälfte anlöten / kleben / stiften.
Hier nochmal das Bild meiner Lösung, damit die anderen Mitleser auch wissen um welches Rohr es sich hier handelt.
Gruß, Sven
wo eine Lösung ist, muss ein passendes Problem zu finden sein....
nach so einigen Irrungen und Wirrungen steht das Antriebkonzept nun:
24V Motor mit einem Regler von SGS (danke an Thommy von der IGM-Oberland mit dem Tipp) Überarbeitetes Getriebe von Marx, gefolgt mit dem unveränderten Veroma Zwischengetriebe in die Veroma Achsen bilden den Antriesstrang. Ein wenig der "Bringer" im Antriebsstrang (Verlustreibung, Verharzung) war "Liqui Moly, Profi, LM 47 Fett". Sowohl funktional, als auch lärmtechnisch.
Nun gehts an die Kardanwellen und die Pendelei. Der grosse Durchbruch ist also erstmal erfolgt, der Rest ist nun bekanntes Terrain, also nicht so schwer.
Hallo Peter, sobald die Kardanwellen da sind (hab im Industriebereich welche mit Vielzahn und richtigen Schiebestücken gefunden, wenns klappt gibt es dann Bilder vom gesamten Antriebsstrang ).
So ganz unverändert werde ich das Zwischengetriebe nun doch nicht lassen, dass wird es so auf die Dauer zerbröseln. Da der ursprünglich eingebauter Regler wohl hin ist, ist das Fahrzeug wohl niemals, oder nur sehr kurz, mit dem Motor gelaufen Was ich bei der Reinigung vorgefunden hatte sah so aus:
Spannhülsen, Durchmesser passt nicht wirklich zum Wellendurchmesser
Nur einseitig überhaupt gegen seitliches Bewegen gesichert. Nachdem das Getriebe nun ein wenig im Schraubstock gelaufen ist, graben sich die Passscheiben in das Alu ein. Die Wellen haben mehrere mm seitlichen Versatz
Innen dasselbe, wirklich plan ist das alles nicht, als "Anlauffläche" komplett ungeeignet, Stahl auf Alu
Die Unterlegscheibe ist alles, was den seitlichen Weg der Welle begrenzen soll
Alle Teile.
Wohlgemerkt, das ist keine Kritik am Hersteller, da muss man das Alter berücksichtigen. Heute baut er mittels CNC sehr genau Bauteile, auch konstruktiv hat sich einiges getan.
So, was kann man hier tun: Kugellager rein, Wellen ändern, mit Passscheiben arbeiten. Wird sicher recht lustig, das exakt gerade da rein zu bekommen. Schaun mer mal....