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Dieses Thema hat 6 Antworten
und wurde 3.658 mal aufgerufen
 LKW Modelle
Bubu3422 Offline



Beiträge: 14
Punkte: 14

04.03.2005 01:37
Ein Peterbilt 359 Conventional Zitat · antworten

Ich möchte in der folgenden Zeit hier den Bau meines Peterbilt 359 Conventional beschreiben und wie ich auf die Idee gekommen bin, das Ganze im Maßstab 1:8 zu bauen.

Die grossen amerikanischen Trucks und ihr Aussehen haben mich schon immer fasziniert. So ca. 1990 habe ich dann einen Bauplan von Jochen Brenzei gesehen und wohl zu lange im Conrad-Katalog geschaut. Das war der Anfang von meinem Dasein als Truck-Modellbauer. Ich hatte mich sofort in den Peterbilt 359 Conventional verliebt und es dauerte nicht lang, da war der Bauplan bei mir zuhause an der Wand und ein Revell-Modell im Maßstab 1:25 stand auch da. 1:8 schien mir der einzig mögliche Maßstab zu sein, da alles andere schwierig als Eigenbau und zu teuer zum Kaufen schien. Es wurde also geplant, gekauft und der Baumarkt besucht. Dann habe ich mich beruflich verändert und das Fahrgestell mit Achsen mußte im Schrank verschwinden.

Seit einiger Zeit beschäftige ich mich wieder mit dem Modell soweit es Arbeit und Familie zulassen. Ich mußte aber schnell feststellen, daß einige Planungen schlichtweg falsch waren, da ich damals vom falschen Maßstab ausgegangen bin. Irgenwann bin ich dahintergekommen, daß die Achsen in etwa 1:7,3 sind. Das hieß also, neue Zeichnungen anfertigen und die Maße überprüfen. Als erstes habe ich angefangen das Doghouse aus Sperrholz zu bauen und das Innenleben (Fahrtregler, Empfänger und Akku) einzubauen. Der Rest des FH entsteht z.Z. auch aus Sperrholz. Bilder gibt es am Wochenende.

Gruß, Uwe.

Bubu3422 Offline



Beiträge: 14
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16.03.2005 23:29
#2 RE:Ein Peterbilt 359 Conventional Zitat · antworten

Hallo Leute!

Unter der Adresse gibt es Neues zum Pete mit ein paar Bilder dazu.

Gruss, Uwe.

Sven Frank Offline



Beiträge: 463
Punkte: 463

27.03.2005 09:32
#3 RE:Ein Peterbilt 359 Conventional Zitat · antworten

Was spricht gegen Holz als Werkstoff für die Kabine? Übergänge hast Du bei PS auch. Die Oberfläche ist zwar glatter als bei Holz, aber das lässt sich ja fillern.
Kennst Du die Amitrucks die immer in Dortmund auf der Messe zu sehen sind? Die sind auch aus Holz gebaut. Ich habe die auch schon draußen in der Sonne gesehen, die Oberflächen sind super, keine Risse ect. zu sehen und das bei Verbrennermotor und Baujahr 1984.

Gruß, Sven

wo eine Lösung ist, muss ein passendes Problem zu finden sein....

Bubu3422 Offline



Beiträge: 14
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21.04.2005 13:15
#4 RE:Ein Peterbilt 359 Conventional Zitat · antworten

Hallo Sven,

bin nicht so oft hier und daher erst jetzt die Antwort auf dein Posting. Schade, daß es hier keine Funktion wie "Anzeige neuer Antworten auf eigene Beiträge" gibt.

Ich habe prinzipiell nichts gegen Holz, aber meine ersten Versuche mit dem Sleeper haben mich davon abgebracht, obwohl es bei der Motorhaube dank gemachter Erfahrungen besser lief. Zugegeben, es lag nicht nur am Material, sondern eher daran, daß ich beim Bau des Sleepers Anfängerfehler gemacht und Erfahrung gesammelt habe (Materialverbindung, Know how, etc. pp.). Besonders die Verstärkungen im Sleeper kommen mir zu klobig vor. Nagut, nachdem ich das MTB 34 - Heft in Sinsheim angeschaut hatte, kam mir meine Arbeit am Sleeper ein wenig "filigraner" (s. dortiges Tür-"Schanier") vor, aber der Entschluß war gefasst, es mit PS zu versuchen.

In Dortmund war ich bisher nicht, da derzeit ein wenig zu weit wech von mir. Bin dieses Jahr mit Sohnemann(7) in Sinsheim gewesen, was erklärt, das es eher ein Besuch im großen Spielzeugladen war und für mich auch "dank" Vorfall am Besuchstage in Sinsheim abseits des Messetrubels nicht sonderlich positiv gelaufen ist. Wegen Sohnemann ist es dann nur zu einem kurzem Gespräch mit Willi ... (?) gekommen, der seinen Peterbilt (auch aus Holz) ausgestellt hatte. Willi meinte, daß er Holz nicht ein zweites mal benutzen würde (-> "Holz arbeitet").

Eine Frage am Rande: Welche Dicke der PS-Platte würdest du für den Sleeper empfehlen? 2mm? Bin unschlüssig, da ich noch nicht mit PS gearbeitet habe. Möchte nicht, daß die Wände bei einen lauen Lüften hin- und herwabbeln. Der Sleeper sollte auch möglichst ohne Verstärkungen (sprich: Querstreben) auskommen.

Gruß, Uwe.

Sven Frank Offline



Beiträge: 463
Punkte: 463

21.04.2005 20:02
#5 RE:Ein Peterbilt 359 Conventional Zitat · antworten

Hallo Uwe,

tja, das ist der Nachteil einer kostenlosen Software... dafür ist das Forum aber noch übersichtlich genug, und man ist nach einem Klick beim eigenen Thema. Du kannst dein Thema auch abbonieren, so bekommst Du eine Mail wenn jemand antwortet.

Nun zu deiner Frage: Es gibt viele Möglichkeiten die Kabine/den Sleeper aus PS zu bauen. Je nach Bauart wird unterschiedliche Materialstärke gebraucht. Die Ecken sind stark gerundet, ebenso das Dach und die Übergänge zu den Seiten.
Erfahrungsgemäß würde ich folgendes Vorschlagen: Die geraden Seiten aus einem Stück 1mm PS (Abwicklung zeichen), die Radien über ein Rundmaterial kalt biegen. Aus 4 mm PS machst Du dir dann 2 "Bodenplatten" je eine für oben und unten, die in der Mitte wieder ausgesägt werden, so das nur noch ein Rahmen (ca.15mm breit) stehen bleibt.
Da wird nun die erste Außenhaut drangeklebt. Hinten in der mitte beginnen. Immer Stück für Stück arbeiten, die Radien komplett kleben, am Ende einen kleinen Punkt Sekundenkleber. Der hält den Radius sofort in Form.
Dann eine zweite Außenhaut (1mm PS) drüberkleben. Hier vorher schon Türen, Klappen anzeichen und ausschneiden. Die innere Platte wird nach dem Trocknen ausgeschnitten.
Auf den Oberen Rahmen kannst Du nun treppenartig nach innen versetzt Streifen aufdoppeln, zum Schluss die Dachplatte aufsetzten. Diese wölbst du von Hand vor. Platte auf ein weiches dickes Kissen legen, mit dem Handballen reindrücken und dann unter der Hand wegziehen. Probier es aus, klappt garantiert prima!

Danach ist dann Verrunden mittels Feile und Schleifklotz angesagt. Durch die Sandwichbauweise ist das ganze enorm stabil und sehr leicht. Bei engen Radien musst die Hinterfüttern und dann einfach rundschleifen. Aber erstmal dan Kleber eine Woche trocknen lassen, sonst zieht er im inneren noch Fäden beim Schleifen.

So, das wars im groben, wenn Du noch Fragen hast zu bestimmten Bauteilen, melde dich nochmal. Und immer schön Bilder machen...


Gruß, Sven

wo eine Lösung ist, muss ein passendes Problem zu finden sein....

Bubu3422 Offline



Beiträge: 14
Punkte: 14

22.04.2005 23:55
#6 RE:Ein Peterbilt 359 Conventional Zitat · antworten

Hallo Sven,


zum Thema der kostenlosen Software kann ich als IT'ler nur sagen, daß es auch anders geht. Was mich an dem Forum-Hoster eher stört, ist die Tatsache, das ein Backup wohl ohne weiteres nicht machbar ist und daß der erste Satz im Paragraph 4 der AGB mich auch nicht so fröhlich stimmt. Schau mal hier, diese Software ist kostenlos, nur das Hosting nicht (bin trotzdem noch nicht arm geworden, [edit:] da das nur eine kostenlose Sub-Domain ist, wo der Traffic die Kosten bestimmt), dafür aber Backup und sonstiges ohne Probleme. Eine Info-Mail ging übrigens an die Adressen der Liste von H. Moch. Die ".de.vu"-Adresse des Forums ist als "sprechende" Abkürzung gedacht und kann/wird bald durch eine entsprechende ".de"-Adresse ersetzt. Gäste sehen zugegebenermaßen eine lange Liste mit Kategorien, Mitglieder können die weniger interessanten einfach einklappen. Ich hatte Sven Löffler auf das Forum aufmerksam gemacht, bekam aber nach seiner Anmeldung keinerlei Feedback. Schade, daß man anstatt einem Kostenlos-Forum nicht gemeinsam etwas ordentliches auf die Beine stellt. .

Vielen Dank noch für die Tipps!!! Ich werde mir mal PS besorgen und dann (weiter-)bauen.

Ich habe dennoch ein/zwei Fragen zum Thema PS kleben/formen:
Ich nehme mal an, das die beiden 1mm-Schichten mittels Klebstoffpunkten verbunden werden, bei den Ausschnitten entsprechend rundherum? Wird beim Drücken der Platte ins Kissen mit anschl. Ziehen eine Wölbung zu allen Seiten erzeugt oder eher ein großer Radius ins Material gebracht?

Gruß, Uwe.

---
Wie sagten schon die alten Engländer:
My home and my castle. Oder so ähnlich, ... . :-)

Sven Frank Offline



Beiträge: 463
Punkte: 463

23.04.2005 08:08
#7 RE:Ein Peterbilt 359 Conventional Zitat · antworten

Richtig, bei Ausschnitten rundum verkleben. An den Kanten (oben,unten) ebenfalls einen langen Klebestrang. Dazwischen mache ich bei großen Flächen immer Klebestränge schräg von oben nach unten im Abstand von ca. 15mm.
Als Kleber empfehle ich UHU Plast Spezial in der Flasche (Es gibt auch Tuben, das ist aber ein Gel) mit der feinen Nadel.
Bei den "Treppen" oder Hinterfütterungen die nachher beschliffen werden musst Du vollflächig kleben.

Nun zum Biegen: Im Prinzip ist das wie Kupferblech treiben. Du musst die Platte nach jedem biegen ein Stück weiterdrehen, bis du irgendwann die Platte in alle Richtungen unter dem "Druckstempel" Hand hinweggezogen hast.
Also immer: eindrücken - rausziehen - 45 Grad drehen - eindrücken - rausziehen usw.
Durch diese Bearbeitung erzeugst Du Wärme, die das Material geschmeidig machen, so lässt es sich nachher wunderbar in Form bringen. Wenn ein bis zweimal rundum bist, hast Du eine Wölbung in alle Richtungen. Die Platte wird in der Mitte gedehnt, am Rand aber nicht, bekommt also eine "Beule"


Gruß, Sven

wo eine Lösung ist, muss ein passendes Problem zu finden sein....

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